Unsere Konzeption

Das grundlegende Vertrauen in die originäre Lern- und Sozialfähigkeit des Menschen ist der Ausgangspunkt unserer Schulkonzeption. Jeder Mensch ist grundsätzlich neugierig und lernbereit. Er ist weitgehend selbstständig zur produktiven Bewältigung seiner Konflikte mit sich selbst und mit anderen Menschen imstande.

Unser Schulmodell legt besonderen Wert auf die Möglichkeit einer eigenen, inneren Dynamik der Verwirklichung und Entwicklung innerhalb offener, durch die beteiligten Kinder und Erwachsenen veränderbarer Strukturen.

Die Schulkonzeption umfasst die Primarstufe (Klassen 1-4) und die Sekundarstufe I (Klassen 5-10). Vom Sächsischen Kultusministerium wurde die Primarstufe als Grundschule 1995, die Sekundarstufe I als Mittelschule 2006 genehmigt.

Die Freie Alternativschule Dresden sieht sich als eine zukunftsfähige Schulform. Die bisherigen Erfolge haben uns ermutigt, im Sinne dieser Schulkonzeption weiter zu arbeiten.

Unser vollständiges Konzept finden Sie als Datei: Konzeption

Als Mitglied des Bundesverbandes der freien Alternativschulen (BFAS-http://www.freie-alternativschulen.de/index.php) arbeiten wir nach den im Jahr 2011 beschlossenen Grundsätzen:

Grundsätze Freier Alternativschulen

Auf dem Bundestreffen 2011 haben wir Grundsätze Freier Alternativschulen beschlossen, die unsere Wuppertaler Thesen ergänzen.

Freie Alternativschulen sind vielfältig. Jede Schule ist anders. Eine Standortbestimmung 2011*

1. Freie Alternativschulen sind Orte der Gemeinschaft, die von allen Beteiligten kooperativ gestaltet und kritisch hinterfragt werden. Die dabei gesammelten Erkenntnisse und Erfahrungen ermutigen und befähigen sie, sich gesellschaftlichen Problemen zu stellen, konstruktive Lösungen zu erarbeiten und neue Formen von Gesellschaft zu erproben.

2. Freie Alternativschulen sind selbstorganisierte Schulen. Die Gestaltung der Selbstverwaltung ist für Kinder, Jugendliche, Eltern und die in der Schule Tätigen eine prägende Erfahrung im demokratischen Umgang miteinander. Sie schaffen ihre eigenen Regeln und Strukturen, die veränderbar bleiben. Dies fördert Gemeinsinn, gewaltfreie Konfliktlösungen und Verständnis für die Situation anderer.

3. Freie Alternativschulen sind inklusive Lern- und Lebensorte. Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben hier das gleiche Recht auf Selbstbestimmung und Schutz. Die Bedürfnisse aller Beteiligten werden gleichermaßen geachtet.

4. Lernen braucht verlässliche Beziehungen. An Freien Alternativschulen ist ein respektvolles Miteinander und das daraus erwachsende Vertrauen Grundlage dieser Beziehungen.

5. Menschen an Freien Alternativschulen begreifen Lernen als lebenslangen Prozess. Bestandteile des Lernens sind auch das Spielen, soziale und emotionale Erfahrungen und die Interessen der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen. So entstehen individuelle Lernwege die emanzipatorische Lernprozesse eröffnen können.

6. Freie Alternativschulen sind Lern- und Lebensräume, die durch Sensibilität und Offenheit für Veränderungen und Entwicklungen gekennzeichnet sind. Sie integrieren verschiedene pädagogische Vorstellungen in ihren Konzepten und setzen diese in vielfältiger Weise um.

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