Leitlinien

Neben unserem Konzept als Basis für unser pädagogisches Handeln dienen in unserer pädagogischen Arbeit und in unserem Wirken als Verein weiterhin verschiedene Grundsätze und Leitlinien unserer Orientierung. Zum einen sind das Grundsätze unseres Bundesverbandes, aber auch Leitlinien, die wir selbst erarbeitet haben.

Hier könnt ihr demnächst unseren Leitfaden und unseren Flyer zur gendersensiblen Sprache runterladen. https://www.fas-dresden.de/genderkompetenz

Die Freie Alternativschule Dresden als Mitglied des Bundesverbandes der freien Alternativschulen (BFAS-http://www.freie-alternativschulen.de/index.php) arbeitet nach den im Jahr 2011 beschlossenen Grundsätzen:

Grundsätze Freier Alternativschulen

Auf dem Bundestreffen 2011 haben wir Grundsätze Freier Alternativschulen beschlossen, die unsere Wuppertaler Thesen ergänzen.

Freie Alternativschulen sind vielfältig. Jede Schule ist anders. Eine Standortbestimmung 2011*

1. Freie Alternativschulen sind Orte der Gemeinschaft, die von allen Beteiligten kooperativ gestaltet und kritisch hinterfragt werden. Die dabei gesammelten Erkenntnisse und Erfahrungen ermutigen und befähigen sie, sich gesellschaftlichen Problemen zu stellen, konstruktive Lösungen zu erarbeiten und neue Formen von Gesellschaft zu erproben.

2. Freie Alternativschulen sind selbstorganisierte Schulen. Die Gestaltung der Selbstverwaltung ist für Kinder, Jugendliche, Eltern und die in der Schule Tätigen eine prägende Erfahrung im demokratischen Umgang miteinander. Sie schaffen ihre eigenen Regeln und Strukturen, die veränderbar bleiben. Dies fördert Gemeinsinn, gewaltfreie Konfliktlösungen und Verständnis für die Situation anderer.

3. Freie Alternativschulen sind inklusive Lern- und Lebensorte. Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben hier das gleiche Recht auf Selbstbestimmung und Schutz. Die Bedürfnisse aller Beteiligten werden gleichermaßen geachtet.

4. Lernen braucht verlässliche Beziehungen. An Freien Alternativschulen ist ein respektvolles Miteinander und das daraus erwachsende Vertrauen Grundlage dieser Beziehungen.

5. Menschen an Freien Alternativschulen begreifen Lernen als lebenslangen Prozess. Bestandteile des Lernens sind auch das Spielen, soziale und emotionale Erfahrungen und die Interessen der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen. So entstehen individuelle Lernwege die emanzipatorische Lernprozesse eröffnen können.

6. Freie Alternativschulen sind Lern- und Lebensräume, die durch Sensibilität und Offenheit für Veränderungen und Entwicklungen gekennzeichnet sind. Sie integrieren verschiedene pädagogische Vorstellungen in ihren Konzepten und setzen diese in vielfältiger Weise um.

Wuppertaler Thesen 1986 https://www.freie-alternativschulen.de/index.php/startseite/ueber-uns/selbstverstaendnis/546-wuppertaler-thesen

Stuttgarter Resolution is coming sooon….

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